Verstorbene, Trauer und die Illusion des Todes

Der Tod gehört zu unserem Alltag, selbst für die Menschen, die an ein Weiterleben der Seele nach dem Tod glauben oder für die das Konzept der Reinkarnation ganz selbstverständlich ist. Es gibt ein Sterben und ein (Wieder-) Geborenwerden und es gibt die damit verbundenen Gefühle, wie Trauer, Ohnmacht, Wut, Scham, Schuld, Schmerz, Freude … Auf einer bestimmten Ebene dürfen diese Gefühle sein. Loslassen ist mit einem Trauerprozeß verbunden, der sich für jeden Menschen anders gestaltet.

Solange wir unsere Trennung von Gott und von dem, was wir wirklich sind, nicht überwunden haben, bleiben wir der Illusion des Todes verhaftet. Auch die Seelen von Verstorbenen können nach ihrem Tod ebenso in einer Illusion verbleiben und nicht realisieren, daß sie ihren Körper verlassen haben und gestorben sind. Diese Seelen leben dann unbewußt von der Energie der Lebenden. Manche Seelen fühlen sich voller Schuld oder haben einfach Angst vor einem strafenden Gericht/Gott, andere tun so, als würde es die geistige Welt nicht geben. Deutlich wird dies, wenn bestimmte Angehörige dieser Verstorbenen nach und nach immer mehr Probleme und Symptome entwickeln, die eigentlich zum Erfahrungsbereich der Verstorbenen gehören. Wenn sich dies während einer kinesiologischen Testung als “energetische Anhaftung” zeigt, dann besteht in der Regel auch die Möglichkeit, den Kontakt zu dieser Seele herzustellen, sei es durch die Seelen eines Familienangehörigen oder durch die Hilfe der geistigen Welt – um dieser Seele zu verdeutlichen, daß es Zeit ist, einen anderen Weg zu gehen. In dem Moment, in dem sich eine “verirrte” Seele aus dem Feld eines Klienten löst, kann dies häufig ganz deutlich als eine Form von Entspannung wahrgenommen werden. Dies könnte den Klienten wiederum von seiner Illusion befreien, daß der Verstorbene tot ist – seine Seele lebt weiter, auch wenn wir ihren Weg in der Regel nicht weiter verfolgen können.